Spirituelle Weiterentwicklung und Trauma-energetische Arbeit gehen Hand in Hand. Es ist wichtig, das wir uns, um die abgespaltenen Anteile in uns kümmern, sodass wir innerlich ganz werden. Solange wir innerlich gespalten sind und versuchen, unsere nicht geliebten Anteile zu verschleiern, können wir nicht dauerhaft aufsteigen. Noch schlimmer, wir kreieren weitere Schatten und toxische Beziehungen. Es drückt sich immer unser ganzes Wesen aus, auch das, was wir nicht wahrhaben wollen oder können. Der Schatten folgt dem Licht.

Es kann ein Leichtes sein, abgetrennt im Gewahrsein zu ruhen, abgespalten von den inneren Dämonen im Heiligen Schein. Man könnte dies erwachte Dissoziationsblase nennen.

Im kontakt mit solchen Wesen spürt man oberflächliche Liebe, Weite oder subtile Stille, doch wenn man sich wirklich auf diesen Moment einlässt und die vom Gegenüber geförderten Projektionen, die wir nähren, sich bewusst macht, dann erkennen wir, das in der Tiefe dieser Wesen Dunkelheit am Wirken ist.
Energie wird abgezogen, Trennung generiert, Unterschiede gebildet, Abhängigkeiten erzeugt. Das Ego des Gegenübers genährt.
Ich habe soetwas sowohl in meiner Arbeit als Coach erlebt, wie auch in vielen Satsangs, Workshops und anderem, die ich besucht hatte. Das war auch mit einer der Hauptgründe, warum ich mich aus dieser ganzen Scheinheiligkeit herausgezogen habe. Und mich selbst tiefer Reinigung und Loslösung unterzog.

Spirituelle Praxis, bringt Macht auf einer so subtilen Ebene mit sich, die nur die wenigsten wahrnehmen können.

Eine der mächtigsten Waffen der Dunkelheit ist die Projektion.

Ein Wesen positioniert sich als jemanden, der scheinbar etwas besitzt oder erreicht hat, was andere wollen. Er kreiert eine Rolle, eine Maske, die genau dies nach Außen strahlt. Er verhält sich so, redet so, arbeitet so. Ein scheinheiliges Bild wird abgegeben. Jedoch nicht natürlich, sondern aufgesetzt.

Menschen die leiden, die suchen, die heilen wollen, fangen dann an, dieses Wesen auf eine Art Podest zu stellen. Sie projizieren auf ihn, den großen Heiligen, den Erleuchteten, den Coach, den Problemlöser, den perfekten Menschen oder anderes und verkennen somit die Wirklichkeit. Beeindrucken lassen sie sich von der Stille oder der oberflächlichen Liebe, die hohen aufkommenden Energien, die kurz nachdem Satsang, Coaching oder Workshop wieder verblassen. Natürlich passiert Heilung, paar Blockaden werden gelöst, aber was im Hintergrund geschieht, steht dazu keineswegs im Verhältnis.

Das Wesen auf dem Thron bezieht Energie und es findet kein wirklicher Austausch statt, es geschieht nicht durch das große Ganze, sondern durch das heimliche Ich, des Gegenübers. Dieses Ich will etwas. Dieses Ich bezieht etwas.

Wenn ich mit anderen über solche Phänomene spreche, dann heißt es…
Gehe in die Liebe!
Schau was dies mit dir macht!
Was hat das mit dir zu tun!
Das projizierst du doch nur!

Bla. Bla. Bla.
Fuck off‼

Das ist Missbrauch auf höchster Ebene.

Leider ist es so, dass, wenn ich auf diese Wesen mit meiner Beobachtung zugehe, sie das entweder nicht hören wollen, sie den Fokus auf mich zurückwerfen oder das Totschlag Argument kommt.

“Alles ist ein Ausdruck der Liebe. Komm in die Liebe!”

Klar, wenn man sie öffentlich versucht zu diffamieren, ist es was anderes. Die Haltung dahinter sollte in solch einer Ansprache Voraussetzung sein. Das setze ich voraus!
Zumal ich glaube, dass sie sich meist dieser Phänomene nicht bewusst sind.

Trotzdem.

Sie bleiben in der Rolle ihres Lehrer da Seins, anstatt in Verbindung zu gehen, außerhalb jeglicher Rollen und Masken. Eine Distanz wird aufrecht erhalten und der Spiegel zurückgeworfen.

Das ist nicht das, was ich mir in meiner Arbeit im Umgang mit meinen (Schülern) wünsche. Und das ist auch nicht das, was ich mir Umgang mit meinen Lehrern wünsche.
Ich bin froh, das die Lehrer die mich seit Jahren begleiten, da anders sind. Sie nehmen mich in ernst, wenn ich Ihnen meine Wahrnehmungen teile. Sie fördern mich sogar darin. Nur ist es wichtig, das meine Haltung dahinter stimmt und ich zuerst ins Mitgefühl gehe und nicht in widerstand, Kampf oder ähnliches. Fehler findet man immer. Darum geht es nicht!

Vor allem ist dies, aber auch ein Grund, weshalb ich weniger mein Wissen teile, als meine Erfahrungen, warum ich meine Schatten zeige und wie ich damit umgehe und meine Prozesse beschreibe.

Dies handhabe ich in meiner Arbeit genauso. Ich gehe mit mir als Ganzes Wesen in Kontakt, als Mensch, nicht als Coach, Lehrer oder irgendwas. Wenn mich etwas berührt, wenn ich getriggert bin, dann wird das integriert und gehört zum Prozess dazu. Heißt nicht das ich meine Themen in meinem Service bearbeite, heißt nur das ich transparent und als Ganzes Wesen in Beziehung trete und nicht als abgespaltene Rolle!

Aus dieser Transparenz heraus geschieht wahrhaftige Begegnung. Wahrhaftige Begegnung bringt Heilung. Es ist nicht die Methode, die heilt. Es ist nicht die Projektion, die heilt. Es ist nicht das Werkzeug, das heilt, sondern die Bereitschaft sich in Wahrheit dem zu nähern, was gerade ist.

Und wenn ich spüre, dass mein Gegenüber projiziert, dann schau ich zuerst, ob sich ein Schatten in mir ein Schatten daraus nährt oder ob es dem gegenüber dient, das er diese Projektion auf mich setzt. Solange es ihm dient und ich daraus nicht beziehe, ist es rein. Dann darf diese Projektion sein und mein Gegenüber sich daran abarbeiten, bis er sie loslassen kann.

Egal ob erwacht, erleuchtet oder nicht, hier ist nichts und niemand besser weiter oder sonst was. In erster Linie sind wir Mensch, Bewusstsein. Leider wird das oftmals missverstanden und es gibt viele, die daraus etwas Besonderes machen.

Lass dich nicht missbrauchen, indem du Menschen folgst, die scheinbar etwas haben, was du nicht hast. Lass dich nicht verarschen mit energetischen Taschenspielertricks. Fang an zu forschen und lass dir die nötigen Werkzeuge geben, um selbst in dir das Feuer der Erkenntnis zum lodern zu bringen. Es kann ganz einfach sein. Du wirst merken, bei welchem Lehrer ein gesunder Austausch stattfindet. Du wirst merken, wer vor dir in einer Haltung oder in natürlicher Präsenz sitzt. Vertraue dir und vor allem deinen Zweifel. Wenn du deinen Lehrer nicht anzweifeln darfst, dann hat er höchstwahrscheinlich etwas zu verbergen. Teste ihn und fordere ihn heraus. Es geht dabei schließlich um dich und dein Leben!

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