Der gestrige Forschungsraum, war etwas ganz besonderes für mich. Es war offiziell das erstes Mal, das ich mich in meinem wirken  als Raumhalter einer Gruppe öffnete. Aus meiner Sicht, habe ich es gut gemacht im Sinne von, das ich mich durch den ganzen Abend führen ließ. Ich war mit allen 8 Teilnehmern in tiefer Verbindung. In allem was durch mich durch ging, hatte ich das Gefühl, das es für jeden genau das richtige war. Ich hätte es nicht besser machen können, da das einzige was ich tat, war dem Raum zu dienen. Meine Aufregung war nach kurzer Zeit wie weggeblasen und ich ließ von den Wellen einer höheren und tieferen Intelligenz leiten.

Heute, um genau zu sein Jetzt, bin sehr dankbar darüber, wie sich das Leben um mich kümmert. Ich bin erschöpft. Ich bin müde. Ich brauche heute Zeit, um den gestrigen Abend zu verarbeiten und zu integrieren. Drei Coaching Termine hatte ich heute, von denen zwei seitens meiner Teilnehmer kurzfristig abgesagt wurden. Das entspannt mich zutiefst, denn nun kann ich mir die Zeit nehmen und mich in der Stille meiner Integration widmen.

Die Erschöpfung und Müdigkeit, die ich spüre ist sehr angenehm. Sie ist wundervoll zart und ich gebe mich ihr hin. Ich lerne durch sie, dass das was ich mache, nicht selbstverständlich ist. Sich als Werkzeug dem großen Ganzen hinzugeben, sich einzulassen bedeutet auch, sich in seinem Menschsein berührbar und verletzlich zu machen. Und genau das tat ich.

Ich bin sehr dankbar für die feine und kraftvolle Energie. Ich bin sehr dankbar, den mutigen Forschern gegenüber, die sich gestern mit mir auf die Ungewissheit eingelassen haben und mir, ihr Vertrauen schenkten.

Ich freue mich auf das, was noch kommen will und ich bin gespannt, wo mich, wo uns das Leben noch hin führt.

In Liebe Martin.

 

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