Der Erleuchtungskongress von Roland und Ludmilla begleitet mich schon seit vielen Jahren. Der erste Kongress, den ich besuchte, war im Spirit Berlin. Leni, die damals die Spirit-Betreuung war, schenkte mir eine Freikarte. Was damit in Gang gesetzt wurde, hätten ich niemals erwartet! Es war ein Wendepunkt auf meinem Pfad der Selbstrealisation.

Auf dem Kongress waren viele Lehrer, einige die schon einen Namen hatten und andere, die neu im Business waren. Jeder hatte seinen eigenen Charme und seine persönliche Art zu Lehren und zu Sein. Doch einer von Ihnen zog mich ganz besonders an.

Er hatte eine Glatze mit langem Bart, gekleidet in einem weißen Tanktop, dazu eine Yogahose und beide Arme, waren bunt tätowiert. Er strahlte etwas Rauchiges und zugleich Liebevolles aus.

Solche Erscheinungen haben mich schon immer fasziniert.

Seine Präsenz zog mich magisch an, vor allem, weil er nicht die übliche Lehrer-Attitüde ausstrahlte. Er schien so unendlich weit weg und gleichzeitig greifbar nahe. Als ich in seinem Satsang saß, verschwanden meine Gedanken in einem leeren Raum und was er sagte, war nicht mehr von Bedeutung.

Er sprach aus seiner direkten Erfahrung heraus. Kein „alles ist Liebe“ und solch ein gedöns, sondern über die „dunkle Nacht der Seele“ und welche unangenehmen nebenerscheinungen das Erwachen mit sich bringen kann.

Es durchdrang eine liebevolle Stille hinter seinen Worten durch. Stille, wie sie nur selten bei Lehrern zu finden wahr. Ich war Gecatcht und merkte es nicht.

Ati Lemusza

Direkt nach seinem Satsang saßen wir mit anderen auf der Terrasse zusammen. Wir sprachen über Meditationen, Sitzhaltungen und spirituelle Hintergründe. Anschließend gingen wir in ein Café in der Nähe vom Kongress.

Heimlich beobachtete ich ihn. Seine Natürlichkeit, sein normal menschliches Dasein. Wir führten Gespräche und ich lernte andere Menschen kennen. Mit diesem Menschen zusammen zu sein war anders und doch genauso wie mit jedem sonst. Damals war ich mir nicht bewusst, wie ich sie innerlich auf einen Thron setzte.

Über ein halbes Jahr begleitete er mich in meinem Prozess via Telefon und Whatsapp, das war eine spannende und Aufregende Erfahrung.

Hat mich das manchmal genervt.

Ich suchte damals via Facebook einen neuen Mitbewohner für meine WG. Kurz darauf meldete er sich bei mir und fragte, ob er für ein Wochenende zu mir nach Berlin kommen könne. „Wir könnten etwas zusammen zeit verbringen und er wolle eine Freundin auf einem Geburtstag besuchen“.

Welch ein Segen dachte ich damals.
Welch eine Ehre.
Stolz wie Bolle war ich!

Mein Lehrer möchte über ein Wochenende bei mir übernachten. Wahnsinn.

WAHNSINN!!!!

Aus diesem Wochenende wurden 3 Wochen.

Und aus diesen 3 Wochen, wurden 3 Jahre.

Ich weiß noch genau, wie ich eines Abends eine Vision hatte, dass er bei mir einziehen würde. Natürlich habe ich das nicht für voll genommen und als Wunschtraum abgetan. Zwei tage später erzählter er mir von seiner Vision und dann war alles klar.

Er zog bei mir ein!

Die Erfahrungen, Geschenke und Trigger aus dieser gemeinsamen Reise, möchte ich an dieser Stelle, in meinem Herzen behalten.

Ich habe auf meinem ersten Kongress sowohl meinen Lehrer gefunden, wie auch einen sehr guten Freund.

Ich kann nicht erklären wieso, doch auf einer Ebene hat er mir das Leben gerettet. Denn er lehrte mich im Zuge unseres gemeinsamen Wohnens, das Menschsein im Erwachen. Er vermittelte mir, wie bedeutungslos das Erwachen sei und wie wundervoll es ist. Er half mir aus meiner mentalen Erwachensblase in den Körper zu kommen und lehrte mir das wichtigsten Tools in meiner täglichen Praxis. Und noch einiges mehr.

Er tat dies nicht, indem er irgendetwas unternahm oder einer Absicht folgte. Er bewirkte dies, indem er so war, wie er war oder ist. Manchmal fand ich ihn Scheiße. Manchmal hab ich ihn verflucht und doch liebe ich ihn noch heute. Es gibt wenig Menschen, für die ich so dankbar bin. Ich freue mich auf alles, was noch kommt in unserer Begegnung.

Warum ich das schreibe?

Weil ich dich inspirieren möchte, die Chance zu nutzen und den Online-Kongress zu besuchen.
Frei und ohne Erwartung.
Frei und ohne Wollen.

Lass Dich ein.
Lass Dich mitreißen.
Lass es geschehen.

Ich habe in den letzten Jahren so viele Lehrer, Gurus und Coaches und alles andere kennenlernen dürfen. Ob sie mich getriggert haben, ich mich an ihnen gemessen habe oder anderes. Jeder, wirklich jeder hat mir was gegeben oder etwas weggenommen. Doch nur weil ich mich eingelassen habe, die Bewertungen, die Widerstände, die Arroganz, bei mir gelassen habe und ich mich, innen wie außen führen lassen habe.

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