Die einzige Wahl, vor der wir immer wieder gestellt werden ist, Wahrheit oder Täuschung?

Das einzige worum es in der Selbsterforschung geht, ist unsere subjektive Wirklichkeit anzuerkennen und die damit einhergehende Wahrheit zu entdecken.

Wenn wir uns entscheiden, unseren Blick nach innen zu wenden, werden wir mit allerlei Dingen konfrontiert. Dinge, die wir nicht wahrhaben wollen. Unangenehme Dinge, dessen wir versucht sind zu entfliehen. Doch wir können weder unserer innewohnenden Täuschungen entfliehen, noch unserer tiefsten Wahrheit. Das Leben ist so konstruiert, das es uns immer wieder geschickt, mit unserer subjektiven Wirklichkeit konfrontiert. Wo die Täuschung ist, muss auch die Wahrheit sein. Und wer bereit ist, sich der Täuschung ungefiltert hinzugeben, der wird in der Wahrheit erblühen. 

Selbsterforschung erfüllt keinen anderen Zweck, als die Wirklichkeit dessen wir als wahr annehmen, zu ergründen. Tatsächlich tauchen wir damit tiefer in die Illusionen unserer Wirklichkeiten ein. Manche von Ihnen sind angenehm, andere wiederum unangenehm. Wir halten an Ihnen fest, in dem Glauben, es ist die Wahrheit anstatt die von uns wahrgenommene Wirklichkeit zu hinterfragen, und zu Ergründen. 

Die Wirklichkeit ist etwas Subjektives, ein Ergebnis aus unseren Gedanken, Emotionen, Erfahrungen, Wünschen sowie innerer Interpretationen. Umso tiefer wir uns erforschen, umso mehr passen wir unsere subjektive Wirklichkeit der objektiven absoluten Wahrheit an. Die Wahrheit kann auf die unterschiedlichesten Arten und Weisen interpretiert werden, doch sind diese Interpretation nicht die Wahrheit. Es ist die subjektive Wirklichkeit. In Wahrheit kann die Wahrheit nicht interpretiert werden, dann das würde sie schon wieder illusionieren. 

Wie oft lesen oder hören wir Menschen sagen: „das ist meine Wahrheit und ich handel und lebe nach ihr“. Gerade in heutigen Zeiten wird das Wort „Wahrheit“ inflationär benutzt. Doch kann die Wahrheit niemals unter „mein“, „dein“ oder „uns“ geführt werden. Sie ist nichts, was besitzt, werden könnte. Wenn wir sagen: „Meine Wahrheit ist so und so“, dann bekräftigen wir nur unsere begrenzte Wirklichkeit, indem wir sie als absolut behandeln. Die Wahrheit gehört uns nicht, wir gehören ihr. Doch versuchen wir ihr, mit allen Mitteln auszuweichen. Wir wollen nicht fühlen, was ist.
Nicht hier sein, wo wir sind.
Nicht Ausdrücken, was gelebt werden will.
Nicht loslassen was gehen will.
Und nicht festhalten, was tatsächlich ist. 

Wenn du dich deiner Forschung hingibst, erforsche deine Absicht hinter deiner Praxis? Willst du was verändern? Willst du etwas Weghaben? Möchtest du eine Blockade lösen?

Was auch immer, betrachte deine Haltung, deine Absicht und erlaube dir, dich darin fallen zu lassen, anstelle dich von ihr leiten zu lassen. 

Die Frage ist nur, wofür entscheiden wir uns. Die Wahrheit oder die Täuschung?

 

 

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